Lernen in der Postkreidezeit
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Lernen - Prozesse in Bewegung

1 Minute Lesezeit

Didaktische Überlegungen wie Pestalozzis Lernen mit Kopf, Herz und Hand oder Carla Hannafords Bewegung – das Tor zum Lernen zeigen die Bedeutung von Bewegung für Lernprozesse. Lernen geschieht auf kognitiv-intellektueller, körperlicher sowie affektiv-emotionaler Ebene. Ansätze wie handlungsorientiertes, entdeckendes oder forschendes Lernen verfolgen einen ganzheitlichen Weg zur Entwicklung von Kompetenzen. Lernprozesse brauchen Raum für ein Erfahren, Entdecken und Erforschen von Phänomenen und Sachverhalten. Lernen ist ein aktiver Prozess. Schülerinnen und Schüler sollten daher aktiviert werden und Kompetenzen entwickeln, ihre Lernprozesse selbst zu gestalten, denn wo "die Grundkräfte des menschlichen Geistes schlafend gelassen und auf die schlafenden Kräfte Worte getropft werden, da bildet man Träumer." (Pestalozzi: 219)

Z.B. folgende Settings ermöglichen ein Lernen in Bewegung:

Ampelspiel
Archäologenkongress
Audioprojekte
Bewegtes Lesen
Bewegungs-Lernspiele
Bienenkorb
Breakout
Cocktailparty
Debatte
digitale Schnitzeljagd
Filmprojekte
Gruppenpuzzle
Kugellager
Lego Serious Play
Lerntempoduett
Lerntheke/Lernen an Stationen
Making
Metalernen
Milling around
Omniumkontakt
Planspiele
Positionslinie
Projektarbeit
QR Code-Rallye
Rollenspiele
Slam (Book/Poetry/Science Slam)
Standbilder

Literatur

Hannaford, Carla (1996): Bewegung - das Tor zum Lernen. Kirchzarten bei Freiburg, VAK Verlags GmbH.

Pestalozzi, Heinrich (1820): Wie Gertrud ihre Kinder lehrt. Stuttgart/Tübingen, J.G. Cotta'sche Buchhandlung.