Lernen in der Postkreidezeit
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Datenablage - mobil und unabhängig

2 Minuten Lesezeit

Bei der Beitragsparade der #edupnx wurde von der Community das Thema Daten-Ablage: im Internet, auf USB, Evernote & Co, sonst wo? Was bringt welche Vorteile!? gewählt.
Aufgrund meiner Tätigkeit in der Lehreraus- und fortbildung werde ich immer mal spontan von Studierenden, Referendaren oder Kollegen nach Material, Beispielen oder offiziellen Dokumenten gefragt. Daher ist es für mich wichtig, immer und überall Zugriff auf meine Materialien zu haben, sonst muss ich den Wunsch notieren und zu Hause daran denken, das Material zu schicken bzw. kann ich nicht direkt eine Aussage mit dem entsprechenden Dokument belegen. Zudem ist es angenehm, wenn Unterrichtsvorbereitungen immer und überall verfügbar sind und nichts mehr zu Hause vergessen werden kann. Ein lokales Speichern der Dokumente ist deshalb für mich keine Option. Bisher hat der Cloud-Dienst Evernote mir bei der Organisation meines digitalen Workflows geholfen. Nun bin ich aber bereits mehrmals trotz Premium-Account an Systemlimits von Evernote gestoßen. Beim ersten Mal habe ich eine Datei erhalten, die ich nicht in Evernote ablegen konnte, da die auf 200 MB begrenzte Notizgröße überschritten wurde. Und nun bin ich auf das Limit gestoßen, dass auch im Premium-Account nicht mehr als 250 Notizbücher angelegt werden können. Eine Nachfrage bei Evernote brachte mich auch nicht weiter.

Da ich mit diesen Limits meinen Workflow nicht effektiv gestalten kann, bin ich dabei, eine andere Lösung zu finden. Eine weitere Anwendungslösung möchte ich nicht mehr ausprobieren, da ich immer wieder an Limits stoße und hilflos Änderungen von Nutzungsbedinungen ausgesetzt bin. Daher habe ich mich, angeregt durch einen Blogpost von Andreas Hofmann, für eine eigene Serverlösung mit Synology NAS entschieden. Damit kann ich meine Datenablage auf meinem Server frei gestalten und durch Cloud Station habe ich überall und zu jeder Zeit Zugriff darauf. Ob ich für Unterrichtsvorbereitungen Note Station nutze oder die Cloud-App ausreicht, muss ich noch ausprobieren. Wichtig bei einer eigenen Serverlösung ist allerdings, seine Daten zu sichern, da man dafür nun ebenfalls selbst verantwortlich ist. Wie es sich damit arbeiten lässt, kann ich noch nicht sagen, da die Lieferung und Vorinstallation noch aussteht. Ich werde dann hier darüber berichten.

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