Lernen in der Postkreidezeit https://monika-heusinger.info/blog Kirby Fri, 04 Jan 2019 00:00:00 +0000 Blog-Feed Zugang zur Welt – Authentizität im Fremdsprachenunterricht durch digitale Möglichkeiten https://monika-heusinger.info/blog/dphv blog/dphv Fri, 04 Jan 2019 00:00:00 +0000 tor

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Am 1. April findet im Wissenschaftszentrum Bonn die Fachtagung Das Gymnasium in Zeiten der Digitalisierung des Deutschen Philologenverbandes statt. Ich biete in diesem Rahmen einen Workshop zu dem Thema Zugang zur Welt – Authentizität im Fremdsprachenunterricht durch digitale Möglichkeiten an. Hier erscheint die Dokumentation des Workshops.

Abstract

Smartphones & Co stellen Kulturzugangsgeräte dar. In dem Workshop werden Möglichkeiten vorgestellt und erprobt, wie die Nutzung digitaler Möglichkeiten ein Zugriff auf die Welt eröffnet, um Fremdsprachenunterricht authentischer zu gestalten. Dies ermöglicht Öffnung von Unterricht und authentische Lernsituationen im rezeptiven, produktiven sowie interaktiven Bereich.

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Fit für die Zukunft - Kompetenzen in einer digital geprägten Gesellschaft https://monika-heusinger.info/blog/jia blog/jia Fri, 04 Jan 2019 00:00:00 +0000 zukunft

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Vom 10. bis 11. Mai findet im DB Museum in Nürnberg die Jahrestagung Junior-Ingenieur-Akademie der Deutschen Telekom-Stiftung statt. Ich halte in diesem Rahmen einen Vortrag zu Kompetenzen in einer digital geprägten Gesellschaft. Der Vortrag wird hier dokumentiert werden.

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Mediendidaktik in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung https://monika-heusinger.info/blog/meddidstudsem blog/meddidstudsem Sat, 22 Dec 2018 00:00:00 +0000 medien

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Gesamtkonzept für alle Phasen

Als Gesamtkonzept für die drei Phasen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung könnten folgende Schwerpunkte gesetzt werden:

  1. Phase (Universität)
    Aufbau bzw. Weiterentwicklung eines digitalen Bewusstseins
  2. Phase (Studienseminar)
    Weiterentwicklung der eigenen Medienkompetenz durch Einblicke in und Anwendung von digitalen Möglichkeiten zur Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen sowie Reflexion der Mediennutzung
  3. Phase (Fortbildungsinstitute)
    Weiterentwicklung der eigenen Medienkompetenz und Vernetzung, um digitale Möglichkeiten effektiv zur Gestaltung einer Lernkultur zu nutzen

Angebote in der ersten Phase

In der ersten Phase könnten folgende Inhalte in einem studienbegleitenden Onlinekurs angeboten werden:

  • Theorie und Geschichte der Medienpädagogik
  • Ziele der Medienpädagogik, Mediendidaktik, Medienbildung und Medientechnik
  • Veränderung der Lernkultur durch digitale Möglichkeiten

In einem MakerLab könnten als freiwilliges Angebot Anwendungen zur Organisation eines digitalen Workflows und zur Unterstützung von Lehr-Lern-Prozessen vorgestellt und ausprobiert werden.

Gestaltung der zweiten Phase

In der zweiten Phase werden studienseminarübegreifende und studienseminarspezifische Angebote kombiniert (s. Mediendidaktik im Staatl. Studienseminar für die Sekundarstufen I und II an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Saarland).

Gestaltung der dritten Phase

In der dritten Phase geht es um Fortbildungs- und Vernetzungsangebote, um die eigene Medienkompetenz durch kritische Auseinandersetzung mit digitalen Möglichkeiten kontinuierlich weiterzuentwickeln und eine Lernkultur durch reflektierte Mediennutzung mitzugestalten.

Mediendidaktik im Staatl. Studienseminar für die Sekundarstufen I und II an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Saarland

Im Staatlichen Studienseminar für die Sekundarstufen I und II an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Saarland gibt es unterschiedliche Angebote zu Mediendidaktik. Im ersten Semester gibt es einen Onlinekurs sowie ein Hauptseminar, im zweiten und dritten Semester jeweils ein weiteres Hauptseminar. Die Hauptseminarmodule umfassen jeweils 3 Zeitstunden. Zudem ist Mediendidaktik in die Arbeit in den Fachseminaren integriert. Darüber hinaus gibt es mit den monatlich erscheinenden News aus der digitalen Welt (interner Link) ein kontinuierliches Angebot. Mediendidaktik kann in der mündlichen Prüfung im Rahmen des 2. Staatsexamens als Schwerpunktthema im Bereich Allgemeine Didaktik gewählt werden (s. Mediendidaktik in der Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst) (interner Link). Im Detail gestalten sich die Angebote wie folgt:

Mediendidaktik im ersten Semester

Medienkurs

Bei dem Medienkurs handelt es sich um einen Onlinekurs, der studienseminarübergreifend angeboten wird. Der erfolgreiche Abschluss ist verpflichtend. Als Arbeits- und Kommunikationsplattform wird ProfIL genutzt.
Das Konzept wurde gemeinsam erarbeitet von Vertretern des Ministeriums für Bildung und Kultur, der Studienseminare, des Zentrums für Lehrerbildung der Universität sowie des Landesinstituts für Pädagogik und Medien. Mit der Gestaltung und Durchführung wurden interne und externe Mitarbeiter beauftragt. Der Medienkurs beinhaltet folgende Etappen:

  • Kickoff
  • Pflichtmodule
  • Webinar
  • Wahlpflichtmodule

Kickoff
In einer Kickoff-Veranstaltung werden in Präsenzform ein Überblick über die Konzeption des Medienkurses und Hinweise zur Arbeit in der Plattform sowie zu den Anforderungen für einen erfolgreichen Abschluss gegeben. Darüber hianus werden die digitalen Angebote des LPM vorgestellt (Geräte- bzw. Medienausleihe, Medienkatalog). Danach kann der Onlinekurs im Selbststudium durchgearbeitet werden. Begleitend finden digitale Sprechstunden sowie Sprechstunden in Präsenzform statt, die individuell und auf freiwilliger Basis genutzt werden können.

Pflichtbereich
Im Pflichtbereich geht es um Aspekte des Datenschutzes, des Urheberrechts sowie offener Bildungsressourcen.

Webinar
Das Webinar Act in Space (interner Link) stellt ein Verbindungsangebot zwischen den Pflicht- und den Wahlpflichtmodulen dar. Es wird gemeinsam reflektiert, inwiefern die Inhalte aus dem Pflichtbereich bereits im Unterricht angewandt werden konnten. Danach werden die Angebote des Wahlpflichtbereichs vorgestellt. Zum Abschluss wird gemeinsam überlegt, wie man das Format des Webinars für den eigenen Unterricht nutzen könnte.

Wahlpflichtbereich
Aus den Angeboten soll ein Modul ausgewählt werden, das durchgearbeitet wird. Zu diesem Bereich soll zudem ein Unterrichtsversuch durchgeführt werden, der dokumentiert und allen als OER zur Verfügung gestellt wird. Die anderen Module können freiwillig ebenfalls komplett oder in Teilen freiwillig durchgearbeitet werden. Alle Module sind für alle freigeschaltet.

Das aktuelle Angebot enthält folgende Module:

  • Augmented Reality
  • Video-Tutorials
  • Audio-Quellen
  • Interaktive Lehrmedien
  • Gamification
  • Verschlüsselung (nur für Sek I)
  • Kollaboration/Kooperation
  • Fake News

Der Medienkurs wird kontinuierlich evaluiert und entsprechend weiterentwickelt. Es wird überlegt, nach dem Prinzip des Kurskiosks (interner Link) ggf. weitere Module zu erstellen.

Hauptseminar Mediendidaktik

In dem dreistündigen Hauptseminar wird das Potenzial digitaler Medien für individualisiertes Lernen, konnektivistisches Lernen, gamifiziertes Lernen sowie Lernen in virtuellen Welten vorgestellt. In einem MakerLab können Anwendungen zu den Bereichen ausprobiert werden. Es wird zudem überlegt und im Seminarwiki dokumentiert, wie man diese Anwendungen im Unterricht zur Förderung von Lernprozessen nutzen kann.

Hauptseminar Medienpraxis im zweiten Semester

In dem dreistündigen Hauptseminar wird gemeinsam besprochen, wie Schulen ausgestattet sein können und wie diese Ausstattung sinnvoll genutzt werden kann. Es werden darüber hinaus Vor- und Nachteile bestimmter Ausstattungskonzepte analysiert. Ebenfalls thematisiert werden Exitstrategien. Abschließend werden konkrete Lernsettings für das eigene Fach konzipiert, wie digitale Medien Lehr-Lern-Prozesse unterstützen können.

Hauptseminar Mediennutzungs- und Medienhandlungskompetenz im dritten Semester

In dem dreistündigen Hauptseminar wird vorgestellt und diskutiert, wie digitale Lernumgebungen gestaltet werden können. Ebenfalls vorgestellt und besprochen werden Vernetzungsmöglichkeiten, um gemeinsam digitale Transformation im schulischen Kontext zu gestalten. Dabei soll es auch um OEP (Open Educational Practices) gehen. Es wird vorgestellt und anhand eines konkreten Unterrichtsthemas aus dem eigenen Fach umgesetzt, wie OER (Open Education Resources) genutzt, erstellt und geteilt werden können.

Mediendidaktik in der dritten Phase

Zu mediendidaktischen Aspekten bieten im Saarland Fortbildungsinstitute wie das LPM, das ILF sowie die LMS Veranstaltungen an. In dem Vernetzungsangebot ProfIL des MBK und des LPM kann u.a. der Bereich Medienbildung gewählt werden.

weitere Infos

Bei diesem Konzept handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Konzepts Mediendidaktik in der Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst (interner Link).

Die Kompetenzbereiche orientieren sich an der Strategie der Kultusministerkonferenz: Bildung in der digitalen Welt.

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Webinar im Medienkurs https://monika-heusinger.info/blog/medienkurs blog/medienkurs Sun, 02 Dec 2018 00:00:00 +0000 Innerhalb der mediendidaktischen Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst in den Studienseminaren des Saarlandes findet im 1. Semester ein Onlinekurs zu mediendidaktischen Grundaspekten statt. Dieser wird über die Plattform ProfIL organisiert. Es gibt einen Pflichtteil zu den Themenbereichen Datenschutz, Urheberrecht und OER sowie unterschiedliche Angebote in dem Wahlpflichtbereich. Als Schnittstelle zwischen den beiden Bereichen findet ein Webinar statt, in dem die bereits durchgearbeiteten Inhalte reflektiert und die folgenden Inhalte vorgestellt werden. Abschließend soll gemeinsam überlegt werden, wie das Webinarformat im eigenen Unterricht eingesetzt werden könnte.

Begleitpräsentation

webinar

Aufzeichnung

Bitte anklicken, um zur Aufzeichnung in Adobe Connect zu gelangen.

aufzeichnung
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El mundo digital es un pañuelo - Förderung des interkulturellen Lernens mit digitalen Medien https://monika-heusinger.info/blog/encuentronrw blog/encuentronrw Fri, 23 Nov 2018 00:00:00 +0000 Am 9. Februar 2019 findet am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Hilden ein Encuentro Hispánico zum Spanischunterricht in NRW statt. Bei dieser Tagung werde ich einen Vortrag halten zu digitalen Möglichkeiten zur Förderung interkulturellen Lernens.
Hier erscheint die Dokumentation des Vortrags.

prezi

Infos zum Vortrag

In dem Vortrag geht es um digitale Möglichkeiten zur Förderung interkulturellen Lernens. Es werden Lernsettings vorgestellt, wie im rezeptiven, produktiven sowie interaktiven Bereich Fremdsprachenunterricht authentischer gestaltet werden kann, um interkulturelle Lernerfahrungen zu ermöglichen.

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Über den Tellerrand -Lehrwerksinhalte digital authentischer gestalten https://monika-heusinger.info/blog/encuentrobb blog/encuentrobb Thu, 22 Nov 2018 00:00:00 +0000 Am 22. Februar 2019 findet in der Spanischen Botschaft in Berlin ein Encuentro Hispánico zu dem Thema digitale Medien im Spanischunterricht statt. Bei dieser Tagung werde ich eine conferencia interactiva halten, wie man mit digitalen Möglichkeiten Lehrwerksinhalte authentischer gestalten kann.
Hier erscheint die Dokumentation zu meinem Vortrag.

prezi

Infos zu den Inhalten

Durch die Nutzung digitaler Geräte kann man die Arbeit mit Inhalten eines Pflichtlehrwerks authentischer gestalten: Durch Zugriff auf das Internet hat man Zugriff auf authentische und aktuelle Dokumente zu den Lerninhalten des Lehrwerks. Virtual und Augmented Reality ermöglichen immersives Lernen, das Lernihalte des Lehrwerks anschaulicher und das Lernen damit nachhaltiger macht. Anwendungsaktivitäten können durch Gamifizierung sowie Produktionsorientierung näher an der Lebenswelt der Schüler sein. In der conferencia interactiva werden methodische Vorgehensweisen und konkrete Beispiele besprochen.

Interaktion

Um den Vortrag interaktiv zu gestalten, wird sli.do verwendet.

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Power on - das Potenzial digitaler Medien https://monika-heusinger.info/blog/eduswabia blog/eduswabia Tue, 13 Nov 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

Am 20. und 21. November findet an der Anna-Pröll-Mittelschule in Gersthofen im Landkreis Augsburg die Fortbildungsveranstaltung #EDUswabia18 statt. Ich biete dort einen Workshop zum Potenzial digitaler Medien im Unterricht an.

Begleitpräsentation

Bitte anklicken, um zu der Begleitpräsentation auf Prezi zu gelangen.

prezi

weitere Infos

gamifiziertes Lernen

Kahoot

Spielversion
Amdinversion

H5P

H5P
Aktivität in H5P

LearningApps

LearningApps
Aktivität in LearningApps

individualisiertes Lernen

Adobe Spark Video
App
Zugangsdaten werden bekanntgegeben

Infos zur Anwendung

kollaboratives Lernen

ZUMpad zur Fortbildung
Infos zum ZUMpad

immersives Lernen

HP Reveal
CoSpaces EDU

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SCRUM für eine agile Lehrwerksarbeit https://monika-heusinger.info/blog/scrum blog/scrum Sun, 04 Nov 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

siehe auch Agilität im schulischen Lernen

Agile Projektmethoden stellen die Interessen, Bedürfnisse und Arbeitsweisen der Lerner in den Vordergrund und helfen somit, Arbeitsprozesse zu individualisieren und gleichzeitig die Arbeit im Team zu fördern. SCRUM ist ein Vorgehensmodell, das Struktur in die Projektarbeit bringt. Um den Lernern bei der Lehrwerksarbeit Eigenverantwortung und Freiräume für die Gestaltung ihrer Lernprozesse zu geben, wird ein Modul als agiles Projekt bearbeitet. Die Rollen im SCRUM-Framework und Vorgehensweisen müssen schulischen Strukturen angepasst werden. Für die Projektplanung und -durchführung kann man Anwendungen wie Trello nutzen. Da wir ein digitales Lernmanagement eingeführt haben, haben wir Anwendungen verwendet, die sich dort integrieren lassen.

Wann eignet sich SCRUM?

SCRUM kann helfen, Struktur in komplexe Projekte zu bringen, bei denen es schwierig ist, direkt einen umfassenden Entwicklungsplan zu erstellen. SCRUM kann durch dieses strukturierte Vorgehen helfen, gemeinsam Ideen für Lösungswege und für die Umsetzung des Plans zu entwickeln.

Wie kann man vorgehen?

Ein Backlog wird vorgegeben mit den Angaben der Rahmenanforderungen. Für diesen werden im Team Teilschritte, sogenannte Sprints entwickelt. Ein Detailplan wird schrittweise für jeden Sprint erstellt. Nach jedem Sprint werden die Vorgehensweise und das Ergebnis evaluiert. Es wird analysiert, welche Schritte noch fehlen, um das Gesamtziel zu erreichen und welche Lösungswege möglich sind. Daraus wird der Detailplan für den nächsten Sprint entwickelt.
Das SCRUM-Team ist verantwortlich für den Erfolg des Projekts. Es gestaltet die Arbeitsprozesse zum Erreichen der Ziele. Es legt fest, welche Aspekte wie, in welcher Reihenfolge und in welcher Zeit von wem erarbeitet werden sollen. Es evaluiert die Zwischenergebnisse und passt weitere Vorgehensweisen an.
Die Lehrperson ist als Projektbegleiter dafür verantwortlich, dass das Projekt als Rahmenwerk gelingt. Sie arbeitet mit dem Team zusammen, ist jedoch nicht Teil des Teams. Sie führt die Projektregeln ein, achtet auf die Einhaltung, hilft bei Problemen und gibt konstruktives Feedback bei der Evaluation der Zwischenergebnisse.

Wie kann die Organisation aussehen?

Backlog

Die Anforderungen an das Projekt sind die selbstständige Erarbeitung des Lehrwerkmoduls. Dafür werden aus dem Inhaltsverzeichnis der Überblick über den thematischen Schwerpunkt des Moduls, die weiterzuentwickelnden kommunikativen Kompetenzen, die dazu nötigen sprachlichen Mittel sowie die zu erarbeitenden interkulturellen Aspekte projiziert. Das SCRUM-Team strukturiert die Aspekte und definiert näher bzw. differenziert die Inhalte. Der Stand wird nach jedem Sprint im Backlog Refinement aktualisiert.

Sprint-Planung

Zu Beginn des Projekts erstellt das Team zu dem vorgelegten Backlog ein Backlog Refinement, in dem festgelegt wird, was wie erreicht werden soll. Dafür kann Padlet genutzt werden.

plan

Dieser Plan wird im Projektverlauf fortgeführt. Für jeden Sprint legt das Team fest, was wie in welcher Zeit von wem erarbeitet werden soll. Dafür erstellt das Team Tasks zu den Inhalten aus dem Backlog.

Sprint

Ein Sprint ist ein Arbeitsabschnitt innerhalb eines kurzen Zeitraums. Hier wird an den vorher definierten Teilzielen gearbeitet. Der Sprint kann über Classroomscreen visualisiert werden zur Zeiteinhaltung. Das Team entscheidet, ob es für einen Sprint eine Schulstunde oder eine Doppelstunde braucht.

screen

Die Definition of Done sowie die Arbeit am Projekt werden in dem LMS dokumentiert und sind jederzeit für alle einsehbar, um Transparenz zu schaffen und den Projektstand analysieren und steuern zu können.

Sprint-Review und Retrospektive

In den Reviews werden das Ergebnis sowie in den Retrospektiven die Vorgehensweise analysiert. Die Lehrperson analysiert, ob Anforderungen effektiv erreicht wurden und gibt als Facilitator konstruktives Feedback.

abschließende Retrospektive

Nach Beendigung des Projekts wird evaluiert, ob die Ergebnisse für alle zufriedenstellend sind und wie effektiv die gewählten Vorgehensweisen waren, um daraus für das nächste Projekt wichtige Erfahrungen zu sammeln und die Arbeit am nächsten Projekt zu verbessern.

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Agilität im schulischen Lernen https://monika-heusinger.info/blog/agil blog/agil Thu, 01 Nov 2018 00:00:00 +0000 agil

Pixabay, CC0

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Für den November haben die #edupnx als Schwerpunktthema Agiles Lernen gewählt. Die Frage ist daher, inwiefern agiles Lernen für schulisches Lernen interessant sein kann.

Agile Konzepte, warum?

Lernen ist ein individueller Prozess. Als Unterrichtender kann man eine lernförderliche Umgebung schaffen und Lernsettings offen gestalten. Dennoch bleiben diese Konzeptionen Lernangebote, die angenommen werden müssen. Ob Lernangebote angenommen werden, hängt von Bedingungen wie Interessen, Motivation, Passung und Relevanz ab. Diese Bedingungen sind individuell verschieden. Durch agile Projekte kann man die Angebote individualisieren und schülerzentriert gestalten. Damit erhöhen sich die Wahrscheinlichkeit der Annahme der Angebote und die Wirksamkeit der Lernangebote.

Agile Konzepte, wie?

Bei agilen Projekten sind die Arbeit im Team und die Selbstverantwortung des Teams für Lernprozesse wichtig. Die Lernsettings sind handlungsorientiert und mediengestützt, was die Zusammenarbeit erleichtert und Transparenz für alle schafft. Gegenüber der spontanen Reaktion auf Wünsche der Lernenden werden hier zu Beginn des Projekts Vorstellungen und Vorschläge zusammengetragen, gemeinsame Ziele formuliert und in eine Struktur gebracht. Die Lehrperson hat die Aufgabe eines Lernbegleiters bzw. Facilitators. Komplexe Problemstellungen werden in Etappen gegliedert und Zwischenergebnisse in kurzen Abständen präsentiert sowie evaluiert, um die weitere Vorgehensweise zu planen.

SCRUM als Vorgehensmodell

Zu Beginn des Projekts werden gemeinsam Ziele formuliert und kurze Entwicklungsetappen, sogenannte Sprints, zur Lösung der Problemstellung geplant. Aufgaben werden innerhalb des Teams verteilt. Nach jedem Sprint werden die Ergebnisse präsentiert, reflektiert und zusammengebracht. In dieser Evaluationsphase erfolgt zudem ein unterstützendes Feedback der Lehrperson, aus dem sich neue Impulse ergeben können. Danach werden die Ziele sowie die Vorgehensweisen für den nächsten Sprint festgelegt. Eine zeitliche Vorgabe sollte zum Erreichen der Ziele festgelegt werden. Am Schluss wird das Projekt evaluiert, um zu reflektieren, ob das Problem zufriedenstellend gelöst wurde und die Vorgehensweisen effektiv waren, um daraus wichtige Erkenntnisse für das nächste Projekt zu gewinnen.

Agiles Lernen als Setting für die Herausforderungen der Zukunft?

In unserer digital geprägten Gesellschaft verändern sich Arbeits-, Lern- und Kommunikationsprozesse. Bei agiler Projektarbeit erfährt man in der Anwendung, wie digitale Anwendungen sinnvoll genutzt werden können, um kollaborative Arbeitsprozesse zu organisieren und umzusetzen und Transparenz zu schaffen (s. auch Working Out Loud für eine veränderte Lernkultur, interner Link), da jeder zu jeder Zeit Einblick in die Entwicklungen der Projektarbeit hat. Darüber hinaus erfährt man in der Anwendung, wie man sich selbst gewinnbringend in Projekte einbringen kann, damit man im Team gemeinsame Ziele erreicht. Diese Arbeitsweise wird im beruflichen sowie im Freizeitbereich immer von Bedeutung sein, da in einer Gemeinschaft Ziele besser und Ergebnisse differenzierter und umfassender erreicht werden können. Daher sind Erfahrungen nötig, wie wichtig es ist, dass jeder im Team zuverlässig und konzentriert das Projekt mitgestaltet.

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Breakout - Ausbrechen im Klassenraum https://monika-heusinger.info/blog/breakout blog/breakout Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

Exit Games bzw. Escape Room-Abenteuer sind beliebte Teamspiele. Nun kann man Schüler nicht im Klassenraum einsperren und erst wieder öffnen, wenn Challenges bestanden wurden. Daher geht es in der EDU-Version darum, Schlösser zu einer Truhe gemeinsam zu öffnen.
Der folgende Breakout ist entstanden nach Ideen, die ich über Twitter, in der Facebook-Gruppe Breakout Edu Germany und in Workshops erhalten habe. Vor allem danke ich Stefan Schwarz und Elke Noah für die Einblicke in die Breakouts.

Breakout - Grenzen sprengen als Tor zu Europa

Ziel des Breakouts

  • Förderung der Teamfähigkeit
  • Wiederholung von Lerninhalten eines Moduls zu Europa im Spanischunterricht der Klassenstufe 10

Organisation des Breakouts

Jede Gruppe muss Aufträge erfüllen. Damit jede Gruppe die gleiche Möglichkeit hat, Lerninhalte zu wiederholen, erhält jede Gruppe Aufträge zu denselben sprachlichen oder interkulturellen Aspekten, die jedoch in den gesuchten Lösungen variieren.
Die Aufträge liegen in digitaler Form vor. Für jeden erfüllten Auftrag erhält die Gruppe einen Teil des Zahlencodes, der nach Erfüllung aller Gruppenchallenges zum Öffnen eines der Schlösser führt.

tresor1

Wenn alle Gruppen ihr Schloss geöffnet haben, wird der Weg frei zu dem Schlüssel, der die Truhe öffnet. Dort wartet eine Belohnung für das ganze Team.

tresor2

Dokumentation des Breakouts

Bitte das Bild anklicken, um zu dem Breakout zu gelangen (interner Link). Man kann die Konzeption ansehen und die Challenges durchspielen.

challenge

weitere Infos

Knoblauch, Verena: #BreakoutEdu – Der medienpädagogische Escape Room
Knoblauch, Verena; Schwarz, Stefan: Breakout: Deutschland
Noah, Elke: BreakoutEdu #edunautika #BEO18 #echat18
Schwarz, Stefan: Breakout - Der Escape-Room für den Klassenraum
Stipberger, Ferdinand: Breakout - Teilbarkeit

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