Lernen in der Postkreidezeit https://monika-heusinger.info/blog Kirby Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0000 Blog-Feed Datensouveränität und Netzneutralität https://monika-heusinger.info/blog/privacy blog/privacy Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich um externe Links.

Immer wieder sind Softwareanbieter und Webdienste in der Kritik wegen mangelnder Transparenz und Änderungen von Nutzungs- sowie Geschäftsbedingungen, die die Interessen der User wenig berücksichtigen. Nutzt man Anwendungen oder Dienste von gewerblichen Anbietern, ist dies zwar eine bequeme Lösung, man hat jedoch kaum Einfluss auf technische und kommerzielle Entwicklungen. Möchte man den Dienst nicht mehr nutzen, kann der Umzug der Inhalte schwierig werden, da oft proprietäre Dateiformate verwendet werden. Aber auch bei Standardformaten ist ein Umzug der Inhalte mit Zeitaufwand verbunden.
Die Gründe für einen Umzug der eigenen Inhalte können z.B. sein

  • Der Anbieter entwickelt die Software nicht mehr weiter oder nimmt sie ganz vom Markt.
  • Der Anbieter ändert die Privatsphärerichtlinien in dem Maße, dass datenschutzrechtliche Konflikte entstehen.
  • Der Anbieter ändert die Geschäftsbedingungen in dem Maße, dass man diese nicht mehr akzeptieren möchte.
  • Der Anbieter verspricht eine Plattform für OER und führt dann plötzlich ein Bezahlmodell ein.

In diesen Fällen zeigt sich die Abhängigkeit von dem Anbieter und das Ausgeliefertsein an dessen Entscheidungen. Daher sollte man nach Möglichkeiten suchen, die man selbst verwalten kann und durch die man die Souveränität an den eigenen Daten behält.
Solche Möglichkeiten bietet im Bereich von Anwendungen frei lizenzierte Open Source-Software. Allerdings werden auch hier tlw. proprietäre Formate verwendet, jedoch besteht oft die Option der Nutzung eines Standardformats. Im Bereich von Diensten kann man sich für offene Standards und dezentrale/föderierte Systeme entscheiden. Eigene Materialien, die man als OER freigeben möchte, kann man im eigenen Webspace zur Verfügung stellen. Durch Metatags erleichtert man die Auffindbarkeit. Seine Daten kann man auf einem eigenen Server verwalten. Für den privaten Gebrauch bietet sich z.B. ein NAS an. Single Board Computer wie der Raspberry Pie lassen sich als Webserver nutzen.

Für frei lizenzierte Open Source-Software gibt es z.B. folgende Möglichkeiten. Dies ist allerdings nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus den existierenden Angeboten. Ich bemühe mich, die Übersicht ständig zu erweitern bzw. zu aktualisieren.

3D-Grafiksuite

Blender

Audioeditor

Audacity

Betriebssystem

Linux

Bildbearbeitung

Gimp

Blog

Blog:CMS
Plume

Browser

Mozilla Firefox
Tor

Cloud

Nextcloud
ownCloud

CMS

Drupal
Joomla

Desktop Publishing

Scribus

Erstellen eines eBooks

Calibre

Erstellen von interaktiven Inhalten

H5P

Erstellen von Umfragen

LimeSurvey

Erstellen von Vektorgrafiken

Inkscape

ePortfolio

Mahara

Etherpad

Etherpad Lite

Filehosting

Seafile

Flash Cards

Anki
OpenCards

Foto-Sharing

PixelFed

IWB-Software

OpenBoard
Open-Sankoré

Lernplattform

Ilias
Moodle
Olat/OpenOlat

Mediaplayer

VLC

Messenger

Jabber XMPP
Matrix
Mattermost

Mindmapping

FreeMind

Musikstreaming

Funkwhale

Office-Suite

Libre Office

soziale Netzwerke

Friendica
HubZilla
Mastodon
Pleroma

Videoeditor

OpenShot

Videoplattform

PeerTube

Websitegenerator

Hugo

Wiki

DokuWiki
MediaWiki

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Digitale Fortbildung – was geht? https://monika-heusinger.info/blog/fobidigital blog/fobidigital Thu, 04 Oct 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

Im Auftrag von Bildung & Begabung stelle ich am 18. Oktober in einem Webinar, das im Rahmen des Deutschen Lehrerforums stattfindet, digitale Fortbildungsmöglichkeiten vor.
Infos und Anmeldung

Begleitfolien

Bitte anklicken, um zum PDF-Dokument zu gelangen (interner Link).

folien

Webinar

Webinare im Rahmen des Deutschen Lehrerforums
eLectures der Virtuellen PH Burgenland
Webinare zu Medienkompetenz der Digitalen Helden (danke an Julia Thurner für den Hinweis)

MOOC

iMooX
oncampus

Online-Kurs Smartphone-Basics für den Unterricht

Twitter

Twitter für Einsteiger
Hashtags zur Vernetzung: z.B. #twitterlehrerzimmer #edupnx
Mastodon als dezentrale Alternative - s. Mastodon im Bildungsbereich (interner Link)

Blog

Übersicht über Lehrerblogs
Man kann den RSS-Feed eines Blogs abonnieren. Im Feedreader, den man als Webanwendung oder mobile App nutzen kann, werden dann die neu veröffentlichten Posts angezeigt. Als Anwendung zum Abonnieren und Lesen kann z.B. Feedly verwendet werden.

Plattformen zum Austausch

Bildungspunks als Vernetzungsplattform
ZUM als Mitmachplattform

YouTube

Viele Medienzentren haben eigene YT-Kanäle, die man abonnieren kann. Man kann auch gezielt nach Themen suchen, indem man z.B. zu dem Thema den Zusatz Erklärvideo oder Tutorial eingibt.

Facebook

Im Bildungsbereich gibt es aktive Gruppen, denen man beitreten kann, um sich auszutauschen. Neben Gruppen zu allgemeinen Bildungsthemen wie die Gruppe Medienpädagogik gibt es auch Themengruppen wie zu OER, H5P oder Breakout EDU.

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Textadventures mit Twine https://monika-heusinger.info/blog/twine blog/twine Sat, 15 Sep 2018 00:00:00 +0000 Mit Twine lassen sich Textadventures erstellen. Man kann die Open Source-Anwendung herunterladen oder die Onlineversion nutzen. Verknüpfung erzeugt man dadurch, dass man den Namen der nächsten Etappe in jeweils 2 eckige Klammern schreibt.
Das fertige Spiel kann man als html-Datei herunterladen und im eigenen Webspace hochladen, wie man am Beispiel des Drachenadventures Dragy sehen kann.

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Arbeiten mit dem Seminarwiki https://monika-heusinger.info/blog/seminarwiki blog/seminarwiki Wed, 05 Sep 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

Am 17. Oktober 2018 findet im Staatl. Studienseminar für die Sekundarstufen I und II an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Saarland eine interne Fortbildung zur Arbeit mit dem Seminarwiki statt.

Begleitfolien

Bitte anklicken, um zu der Begleitpräsentation auf Prezi zu gelangen.

prezi

Wikiauswahl

bestehende Angebote
Seminarwiki
Projektwiki der ZUM

selbst installiertes Wiki
DokuWiki
MediaWiki

rechtliche Aspekte

s. OER - ein demokratischer Zugang zu Bildung (interner Link)

Wikisyntax

Übersicht zur Wikisyntax für das DokuWiki
DokuWiki Cheatsheet

weitere Infos

Heusinger, Monika: Whasup? - Wiki (interner Link)
Notari, Michele; Döbeli Honegger, Beat: Der Wiki-Weg des Lernens
Wikipedia: Wie schreibe ich gute Artikel

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Mastodon im Bildungsbereich https://monika-heusinger.info/blog/mastodon blog/mastodon Mon, 03 Sep 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

Was ist Mastodon?

Mastodon ist ein soziales Netzwerk, das ähnlich wie der Mikrobloggingdienst Twitter funktioniert, aber von den Nutzern gestaltet wird. Das Netzwerk ist dezentral in Instanzen gegliedert. Jeder kann eine Instanz einrichten und selbst hosten oder von Anbietern wie masto.host hosten lassen. Die Software ist Open Source und über Github verfügbar. Oder man tritt einer bereits bestehenden Instanz bei, die man je nach Interessen wählt. Möchte man mit vielen Menschen kommunizieren, wählt man eine Instanz mit vielen Mitgliedern und einer zuverlässigen Administration wie mastodon.social. Möchte man bestimmte Themen oder lokale Infos verfolgen, wählt man eine entsprechende themenzentrierte Instanz wie bildung.social oder social.saarland. Die Website Mastodon instances gibt Orientierungshilfen für die Instanzenwahl.

Warum Mastodon?

Denzentralisierung, Demokratisierung, Datensouveränität...
Bei Steffen Voß kann man in dem Artikel Mastodon und das Fediverse mehr darüber lesen.

Wie funktioniert Mastodon?

Mastodon weist eine dezentrale Struktur auf. Die Föderation der unterschiedlichen Server nennt man Fediverse.
Man vernetzt sich mit anderen, indem man ihnen folgt. Und Follower sind diejenigen, die einem folgen.
Beiträge heißen Tröts bzw. Toots. Sie können bis zu 500 Zeichen lang sein und Links, Hashtags sowie Bilder/Videos enthalten. Man kann bei jedem Post die Sichtbarkeit auswählen.

toot

Man kann den Inhalt eines Tröts maskieren und einen Hinweis auf den Inhalt darüberlegen. Dafür klickt man auf CW (Content Warning). Dies bietet sich z.B. an bei einem Spoiler oder der Angabe des Themas bei einem längeren Tröt. Bei Relevanz kann dann der Inhalt durch Klick angezeigt werden.
Gefällt einem ein Tröt, kann man ihn favorisieren, indem man den Stern anklickt. Die gelikten Tröts nennt man Favourites.
Man kann den Tröt eines anderen teilen. Dies nennt man Boost. Dafür klickt man den Pfeil-Kreislauf an.
Man kann auf einen Tröt antworten. Dies nennt man Reply. Dafür klickt man den Pfeil an.

Es gibt mehrere Timelines. Je nachdem, welche Informationen man möchte, wählt man die entsprechende aus.
Die Home-Timeline zeigt die Tröts derer an, denen man folgt.
Die Local-Timeline zeigt die Tröts an, die in der eigenen Instanz gepostet werden.
Die Federation-Timeline zeigt die Tröts der vernetzten Instanzen an.

Wie kann Mastodon für den Bildungsbereich interessant sein?

In einem Gespräch über Mastodon äußerte Rüdiger Fries die Idee einer Instanz zu Bildungsthemen. Daraufhin beschlossen wir, gemeinsam die Instanz bildung.social einzurichten. Gehostet wird sie von masto.host. Wer mittröten möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Einfach bei der Instanz anmelden oder dem Einladungslink folgen.

Neben dem Austausch zu und der Diskussion über Bildungsthemen kann Mastodon aber auch interessant für die unterrichtliche Nutzung sein. Man kann Schülerinnen und Schüler eine Instanz einrichten und analysieren lassen, wie soziale Netzwerke funktionieren. Darüber hinaus fördert dies das Bewusstsein für eine dezentrale, demokratische sowie datensouveräne Netznutzung.
Man kann aber auch eine Schulinstanz oder Lerngruppeninstanz einrichten und im Unterricht nutzen wie Twitter (s. Twitter im Fremdsprachenunterricht, interner Link). Der Vorteil gegenüber Twitter besteht darin, dass die Timeline chronologisch strukturiert ist, keine Werbung eingeblendet wird und keine Datenanalysen erhoben werden.

Vielleicht lesen wir uns ja im Fediverse :)

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interne Fortbildungen zur Gestaltung der digitalen Transformation https://monika-heusinger.info/blog/internefobi blog/internefobi Tue, 03 Jul 2018 00:00:00 +0000 team

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Für die Beitragsparade im Juli fragen die #edupnx danach, wie man Kolleginnen und Kollegen am besten mit ins Boot der digitalen Transformation nimmt. Ich finde dieses Bild aus vielerlei Hinsicht problematisch. Man sieht sich demnach nämlich selbst im Boot und die anderen nicht. Das impliziert,

  • dass man sich selbst in einer erhöhten Position sieht.
  • dass eine gewisse Distanz zu den anderen besteht.
  • dass man sich als Retter der vom Ertrinken Bedrohten sieht.

Meiner Meinung nach kann die Gestaltung der digitalen Transformation so nicht funktionieren und die Wortwahl zeigt deutlich, woran es liegt. Die Kommunikation verläuft belehrend und den Kolleginnen und Kollegen wird das Gefühl vermittelt, zurückgeblieben zu sein. Jedoch macht die Verwendung digitaler Medien nicht zwingend eine bessere Lehrerin bzw. einen besseren Lehrer aus einem und der Unterricht muss nicht zwingend besser sein, nur weil ein Tablet zum Einsatz kommt oder die Verwendung des Smartphones zugelassen wird. Zudem verfügt man selbst vielleicht über Ideen, wie digitale Medien Lernprozesse unterstützen und unsere Lernkultur positiv verändern können. Die Kollegin oder der Kollege hat dafür hilfreiche Ideen, wie man Mobbing verhindert oder Formen des darstellenden Spiels lernförderlich einsetzt. Es ist meiner Meinung nach daher wichtig, dass sich ein Kollegium als Team sieht. Jeder im Team hat Stärken und im gemeinsamen Austausch können alle von allen profitieren. So muss meiner Meinung nach auch digitale Transformation gemeinsam gestaltet werden und das geht nur, wenn man mit Kolleginnen und Kollegen sich auf Augenhöhe austauscht. Eine geeignete Form finde ich die interne Fortbildung. Hier kann jede Kollegin oder jeder Kollege etwas anbieten. Geht es um die sinnvolle Nutzung digitaler Medien, hat dieses Format z.B. folgende Vorteile:

  • die Inhalte sind angepasst an die Bedürfnisse des Kollegiums
  • die Inhalte sind angepasst an die Ausstattung der Schule
  • man kennt sich, was Ängste abbaut, nachzufragen
  • wer die interne Fortbildung anbietet, steht auch weiterhin für Nachfragen zur Verfügung
  • die Teilnahme an der internen Fortbildung ist nicht mit zusätzlichen Fahrzeiten verbunden

Man kann die internen Fortbildungen je nach Bedarf in unregelmäßigen Abständen anbieten, wie es an unserer Schule der Fall ist, oder man strukturiert klar das Angebot z.B. in Form von Mikrofortbildungen (s. Lars Reitze: Ein erster Schritt: Mikrofortbildungen) oder in Form eines Kurskiosks (s. Sonja Hennig: Plan B: Kurskiosk - Kurzfortbildung auf Bestellung). Wichtig ist meiner Meinung nach dabei, dass man auch die Leistungen der Kolleginnen und Kollegen anerkennt und gemeinsam nach Wegen in der Schulentwicklung sucht, die digitale Transformation zu gestalten.

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Digitale Medien in der Lehrerausbildung https://monika-heusinger.info/blog/masserberg blog/masserberg Sun, 03 Jun 2018 00:00:00 +0000 fobi

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Am 27. und 28. Juni findet am Staatl. Studienseminar für Lehrerausbildung Gera - Lehramt an Grundschulen eine seminarinterne Fortbildung zum Thema Digitale Medien in der Lehrerausbildung statt.

Planung

Mittwoch, 27. Juni

14h00 bis 18h00
Vorstellung eines möglichen Medienkonzepts
Diskussion des Medienkonzepts
didaktische Ansätze zur Nutzung digitaler Medien im Unterricht
Erprobung von Möglichkeiten

Donnerstag, 28. Juni

9h00-12h00
Vorstellung von Verzahnungsmöglichkeiten zwischen Haupt- und Fachseminar
Konzeption von Fachseminarsitzungen

12h00-14h00
Pause

14h00-15h00
Fertigstellen der Konzeptionen

15h00-16h00
Präsentation der Ergebnisse
Evaluation der Möglichkeiten
Zielsetzungen für die Weiterarbeit

Begleitfolien zum 1. Tag

Bitte anklicken, um zu der Begleitpräsentation auf Prezi zu gelangen.

prezi1

Austausch

Medienkonzept
Mediendidaktik in der Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst (interner Link)

Diskussion
externer Link zum ZUMpad

didaktische Ansätze

gamifiziertes Lernen

Kahoot
Spielversion
Adminversion

Stehen den Schülerinnen und Schülern keine digitalen Geräte zur Verfügung, kann als Alternative Plickers verwendet werden. Hier muss nur die Lehrperson über ein Smartphone oder Tablet mit Internetzugang verfügen. Zum Antworten erhalten die Schülerinnen und Schüler Antwortkarten.

H5P
Aktivität in H5P

LearningApps
Aktivität in LearningApps

Learning Snacks
Aktivität in Learning Snacks

Quizlet
Aktivität in Quizlet

individualisiertes Lernen

Freiarbeit

Eigenständige Informationsaufnahme, -aufbereitung und -weitergabe. Smartphone & Co ermöglichen eigenständige Recherche und Medienwahl (Google, Google Scholar, Blinde Kuh, iVoox, YouTube...). Zur Aufbereitung und Weitergabe können z.B. folgende Möglichkeiten zur Wahl angeboten werden:

Artikel (Blog, Etherpad, Google Doc/Pages/Word, Wiki...)
Film (Explain Everything, iMovie, Stop Motion...)
Fotodokumentation (ComicLife...)
Plakat (Keynote/PowerPoint...)
Podcast (Adobe Spark Video, Garage Band...)
Präsentation (Google Präsentationen, Keynote, PowerPoint...)
Sketchnotes (AdobeDraw...)

digitale Lerntheke

s. digitale Lerntheken (interner Link)
Beispiele (interner Link) für digitale Lerntheken

Projektarbeit

Wie bei der Freiarbeit werden Informationen selbstständig aufgenommen, aufbereitet und weitergeben. Bei der Projektarbeit wird jedoch gemeinsam an einem Projekt, das in Teilthemen arbeitsteilig aufgeteilt werden kann, gearbeitet. Bei der Darbietungsform kann Wahlfreiheit wie bei Freiarbeit beschrieben gegeben werden.

Wochenplanarbeit

Der Wochenplan kann individuell z.B. in Form eines eBooks (Book Creator, Creative Book Builder, iBooks Author...) zur Verfügung gestellt werden.

kollaboratives/kooperatives Lernen

Kollaboratives Arbeiten mit Padlet
externer Link zum Padlet

kollaborativ genutzt werden können z.B. folgende Anwendungen:
Blog (Wordpress...)
Board (BaiBoard...)
Etherpad (ZUMpad...)
Präsentation (Google Präsentationen...)
Pinnwand (Padlet...)
Wiki (ZUM Projektwiki, ZUM-Grundschulwiki ...)

immersives Lernen

Augmented Reality

HP Reveal
Gestalten von Augmented Reality-Elementen mit HP Reveal Studio
Ansehen der AR-Elemente mit HP Reveal App
Tutorial von Joe Buchner auf YouTube

Virtual Reality

Eine kostengünstige Variante für Virtual Reality ist ein Cardboard, das mit einem Smartphone genutzt werden kann.

Folgende VR-Anwendungen können mit Cardboard genutzt werden:
CoSpaces EDU
Google Expeditionen
Google Tour Creator
Google Poly
Google Street View
Roundme
YouTube, zur 3D-Ansicht auf das Cardboard-Symbol klicken

Hands-on

Individualisiertes Lernen ist...

Präsentieren Sie Infos/Ideen zu diesem Thema in der Form ihrer Wahl. Teilen Sie das Ergebnis in dem Google Drive-Ordner.
externer Link zum Ordner

Installiert auf den Leih-iPads:
Adobe Spark Video (Audio, Video, Präsentation)
BaiBoard (Board, kollaborativ nutzbar)
Chatterpix (sprechende Bilder)
Google Docs (Text, kollaborativ nutzbar)
Google Prãsentationen (Folienpräsentation, Erklärfilm, Plakat, kollaborativ nutzbar)
ZUMpad (Text, kollaborativ nutzbar, Webanwendung)

Es können selbstverständlich auch andere Anwendungen genutzt werden.

Begleitfolien zum 2. Tag

Bitte anklicken, um zu der Begleitpräsentation auf Prezi zu gelangen.

prezi2

Anwendungen

Anwendungen, die im Fachseminar bereits zum Einsatz kamen
externer Link zu AnswerGarden

Konzeption einer Fachseminarsitzung

Dokumentation in Google Drive
externer Link zum Ordner

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Es gibt immer einen Weg https://monika-heusinger.info/blog/weg blog/weg Fri, 01 Jun 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich um externe Links.

weg

Wie man mit dem Scheitern umgeht, fragen die #edupnx bei der Beitragsparade im Juni. Scheitern klingt hart, da es impliziert, dass Pläne zusammengebrochen sind und Ziele nicht erreicht wurden. Das bedeutet auch, dass man diesen Zustand als abgeschlossen betrachtet.
Meiner Meinung nach stellt dieses Gefühl des Scheiterns nur eine Etappe auf einem Weg dar, der noch nicht in die gewünschte Richtung läuft. Auch wenn das Ziel noch nicht erreicht wurde, so gibt es bei allen Hindernissen immer einen anderen Weg. Und oft stellt sich am Schluss heraus, dass diese Etappe sogar für etwas gut war. Entweder bieten sich Alternativen, die, im Nachhinein betrachtet, sogar besser sind oder man konnte etwas lernen, das die eigene Persönlichkeitsentwicklung voranbringt. Im reflektierten Umgang mit solchen Situationen macht man wichtige Erfahrungen, sodass Alternativen gefunden werden können und sich doch ein Weg eröffnet, mit dem man am Ende zufrieden ist.

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Virtual Reality gets real https://monika-heusinger.info/blog/saarcamp18 blog/saarcamp18 Tue, 22 May 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich, sofern nicht als intern angegeben, um externe Links.

Beim SaarCamp möchten Wolfgang Bogler und ich eine Session zu Virtual Reality und 360°-Aufnahmen anbieten. Besprochen wird, was man dafür braucht und was bereits im schulischen sowie im Bildungsbereich allgemein möglich ist. Die Teilnehmer können dann selbst aktiv werden und virtuelle Umgebungen schaffen.

Begleitpräsentation

Bitte anklicken, um zu der Begleitpräsentation auf Prezi zu gelangen.

prezi

Aufzeichnung der Session

Bitte anklicken, um zu der Aufzeichnung auf YouTube zu gelangen.

yt

Anwendungen

CoSpaces EDU

Google Tour Creator

Patches

Roundme

Story Spheres

weitere Infos und Beispiele

More than Reality - Augmented und Virtual Reality (interner Link)
Junge Akademie Wittenberg: Du und dein Halle in 360 Grad
Sax Virtual

Beiträge der Sessionteilnehmer

Torsten Becker (@Bildungswunsch):
Rundumbild
Das SaarCamp in CoSpaces EDU

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Soft Skills und digitale Kompetenzen - Buzzwords der zeitgemäßen Bildung https://monika-heusinger.info/blog/buzzwords blog/buzzwords Fri, 11 May 2018 00:00:00 +0000 Bei den Links handelt es sich um externe Links.

Die #edupnx fragen in ihrer Maiparade nach dem Erlernen von Soft Skills für Lehrer/innen angesichts der Herausforderungen des Digitalen Zeitalters. Bei diesem Thema stellen sich mir mehrere Fragen.

Sind Soft Skills wirklich soft?

Zu den sogenannten Soft Skills gehören überfachliche Kompetenzen. Diese lassen sich gegenüber fachlichen Kompetenzen schwieriger überprüfen. Das macht sie aber nicht soft. Zu überfachlichen Kompetenzen gehören persönliche, soziale sowie methodische Kompetenzen. Und dabei handelt es sich um Kompetenzen, die genau so knallhart über eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen im Lehrerberuf entscheiden können wie die sogenannten Hard Skills. Also macht für mich diese Unterscheidung wenig Sinn. Sinn macht es für mich jedoch, im Zuge einer Professionalisierung die eigenen persönlichen, sozialen sowie methodischen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Wichtig ist für mich auch, Unterricht so zu gestalten, dass Schülerinnen und Schüler ebenfalls ihre persönlichen, sozialen sowie methodischen Kompetenzen weiterentwickeln können. Und gerade die Nutzung digitaler Medien ermöglicht z.B. mehr Lernerautonomie, mehr Eigenverantwortung, mehr individuelle Lernwege, mehr Zusammenarbeit, mehr interkulturelle Lernerlebnisse, sodass es sich hier mehr um Chancen als um Herausforderungen der digital geprägten Welt handelt.

Digitale Kompetenzen, alles neu?

Um die aufgrund von technischem Fortschritt immer größer werdenden digitalen Möglichkeiten nutzen zu können, braucht es bestimmte Kompetenzen. Diese waren jedoch schon immer nötig in einer Wissensgesellschaft. Sie müssen allerdings an das entsprechende Medium angepasst werden. Es ging schon immer um Kompetenzen im Bereich Informationsmanagement. Es ging auch schon immer um Medienkompetenz. Es entstehen in den Kompetenzbereichen jedoch neue Herausforderungen durch digitale Möglichkeiten. So geht es z.B. um den kompetenten Umgang mit der Informationsflut, die Bewertung von Informationen sowie die Verarbeitung der Informationen für den eigenen Lernprozess. Dadurch, dass Kommunikation jederzeit und an jedem Ort möglich ist und Kommunikation durch die Nutzung sozialer Netzwerke öffentlicher wird, sind Kompetenzen im Bereich der Kommunikationsfähigkeit wichtig. Konstruktive Diskursstrategien, Empathie und Kritikfähigkeit tragen zum Gelingen von Kommunikation erheblich bei. Kommunikationsfähigkeit war für ein friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft schon immer wichtig, jedoch sind die Herausforderungen in einer digitalen Kommunikation komplexer. Da digitale Kommunikation oft nicht Face to Face abläuft, kommt es aufgrund fehlender Elemente der nonverbalen Kommunikation wie Mimik, Gestik oder Körperhaltung sowie fehlender Elemente der paraverbalen Kommunikation wie Prosodie, Intonation sowie Lautstärke schneller zu Missverständnissen. Es geht dabei darum, solche Probleme bereits in der Entstehung zu erkennen und entsprechend sensibel darauf zu reagieren. Auch für eine erfolgreiche Nutzung digitaler Medien für konnektivistisches Lernen sind Kommunikations- und Teamfähigkeit wichtig. Darüber hinaus geht es darum, technische Möglichkeiten zu kennen, Chancen und Risiken in der Nutzung angemessen einzuschätzen, damit digitale Medien zur Information sowie Kommunikation und zur Entwicklung von Problemlösestrategien zur Gestaltung des eigenen Lenrprozesses genutzt werden können.

Was braucht es nun?

Unsere Welt ist komplex und zu dieser Welt gehört auch das komplexe System Schule. Und so komplex sind auch Kompetenzen, die für eine Teilnahme an und Mitgestaltung der schulischen Gemeinschaft sowie Gesellschaft allgemein als selbst- sowie verantwortungsbewusste, kritisch sowie demokratisch denkende Menschen wichtig sind. In einer digital geprägten Welt sind diese Kompetenzen jedoch nicht alle ganz neu. Es geht darum, Kompetenzen den Transformationsprozessen angemessen anzupassen. Und gerade diese Anpassungsfähigkeit macht Kompetenz aus.

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