Lernen in der Postkreidezeit
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Kurskiosk als mediendidaktisches Qualifizierungsformat im Studienseminar?

2 Minuten Lesezeit

Als Rückmeldung auf die mediendidaktischen Module im Allgemeinen Seminar erhalte ich oft den Wunsch nach weiterführenden Angeboten zu bestimmten Aspekten, die angesprochen wurden. Dabei wird immer wieder deutlich, dass die Bedürfnisse sowie das Vorwissen der Referendare sehr unterschiedlich sind. Bisher werden im Vorbereitungsdienst seminarintern mediendidaktische Module (s. Mediendidaktik in der Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst - interner Link) sowie vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien für das Studienseminar weitere Pflicht- bzw. Wahlpflichtmodule (externer Link) angeboten. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Referendare sowie der rasanten Entwicklung im digitalen Bereich gerecht zu werden, wäre ein flexibles Konzept eventuell sinnvoll. Dies könnte z.B. nach dem Modell des Kurskiosks, das Sonja Hennig als Mikrofortbildung in ihrem Kollegium anbietet (s. Kurskiosk - Kurzfortbildung auf Bestellung - externer Link), organisiert werden.
Für ein Angebot im Studienseminar könnte dies z.B. folgendermaßen gestaltet werden:

Es können Stammmodule zu allgemeinen bzw. zeitlosen Themen wie Datenschutz/Urheberrecht/OER angeboten werden.

Daneben können flexible Angebote nach Wünschen der Referendare und aktuellen Entwicklungen konzipiert werden.

Die Kurse könnten von Mitarbeitern des Studienseminars und/oder des jeweiligen Landesinstituts durchgeführt werden. Natürlich wäre es auch interessant, wenn Referendare selbst Angebote übernehmen würden, jedoch muss, da Mediendidaktik ein Bereich in dem mündlichen Teil der 2. Staatsexamensprüfung ist, sichergestellt werden, dass bestimmte Inhalte thematisiert und datenschutzrechtliche Vorgaben dabei berücksichtigt werden. Daher könnten die Angebote von Referendaren z.B. in Form eines Barcamps an einem bzw. einem Teil des Studientags stattfinden und das prüfungsrelevante Modulangebot unter der Organisation des Studienseminars bzw. des entsprechenden Landesinstituts bleiben.

Die flexiblen Kursangebote könnten digital allen mitgeteilt werden.

Kursangebote könnten z.B. sein

Ihre Wünsche für weitere Kursangebote könnten die Referendare z.B. in ein Google Formular eintragen.

Externer Link zum Google Formular Kurskiosk

Danach würde das Gesamtangebot zusammengestellt und digital weitergegeben werden (evtl. ebenfalls über ein Google Formular, s.u.). Die Referendare könnten eintragen, an welchen Kursen sie teilnehmen möchten. Ab einer bestimmten Mindestteilnehmerzahl würde der Kurs stattfinden. Neben dem Eintrag für die gewünschten Module sollten Alternativoptionen angegeben werden, damit bei Nichtzustandekommen eines Kurses schnell umorganisiert werden könnte.

Externer Link zum Google Formular Kurswahl

Bisher handelt es sich nur um eine Überlegung. Es müsste geprüft werden, ob dies ein geeignetes Format wäre, um stärker auf Bedürfnisse der Referendare und flexibler auf aktuelle Tendenzen eingehen zu können.